The pure customer

Neil Munro has spent his entire professional career working as an interpreter at the European institutions and has acquired extensive experience of testing – initially as a victim (or should that be as a candidate?!) and subsequently as a speaker and selection board member.
As he heads into the twilight zone he shares some thoughts on what he considers to have been perhaps the most significant change in the approach to interpreting tests over the last 40 years. This is the crucial role now played by the so-called ‘pure customer’, in other words by the member of a Selection Board who listens only to the interpretation without comparing it to the original speech. As ‘pure customer’ you are uniquely placed to judge an interpreting performance in terms of how convincing it sounds, how plausible the content appears and how coherent the overall message is. Obviously this can only be part of the assessment as an altogether convincing, plausible and coherent account could be based on a compelling set of alternative facts. However, if the pure customer is struggling to follow, the chances are very strong that the interpretation is not a success.

SIM DEMO DE-ES

Edward Snowden Asyl gewähren

Sondersitzung des Bundestages zu den Abhöraktivitäten der NSA und den Auswirkungen auf Deutschland und die transatlantischen Beziehungen

Frau Präsidentin! Auch von uns alle guten Wünsche für Sie.

Meine Damen und Herren!

Wir haben es mit einem Skandal zu tun, der in seinem Ausmaß in dieser Art bisher noch nicht vorgekommen ist. Er bringt die Bevölkerung dazu, sich eine Vielzahl von Fragen zu stellen. Die erste Pflicht der Regierung wäre gewesen: Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Sie haben aber in Wirklichkeit das Gegenteil betrieben.

(Beifall bei der LINKEN)

Was haben eigentlich die amerikanischen und britischen Geheimdienste gemacht? Sie nutzen die Internettechnologien, um jedes Land in der Welt auszuspähen, egal ob Freunde oder Feinde. Das spielt für sie gar keine Rolle. Es sind fünf Länder, die das machen, die berühmten „Five Eyes“, die fünf Augen: die USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland. Nur untereinander spionieren sie nicht; aber den ganzen Rest der Welt spionieren sie aus. „Untereinander“ stimmt allerdings auch nicht ganz   ich werde Ihnen von einem Trick berichten  : Der NSA ist es nämlich verboten, in bestimmten Fällen US-Bürgerinnen und US-Bürger abzuhören. Das macht dann für sie der britische Dienst und schickt ihr die Daten. So wird da getrickst. Das ist die Realität, um die es geht.

Das Ganze steht unter dem Stichwort Bekämpfung von Terrorismus, von Drogenkriminalität. Eine flächendeckende, umfassende Überwachung der Bevölkerungen fast aller Staaten hat etwas mit der Bekämpfung von Terrorismus und Drogenkriminalität zu tun? In welchem Verdacht steht eigentlich unsere Kanzlerin, wenn auch deren Handy abgehört wird? Ich glaube, bei dieser Begründung wird es doch grotesk.

(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Ich muss ganz klar sagen: Von der Existenz und dem Umfang dieses Überwachungssystems wissen wir nur durch Edward Snowden. Es ist sein großes Verdienst. Er ist kein Krimineller, sondern er will die Weltbevölkerung vor Kriminalität schützen.

(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Zuruf von der LINKEN: Bravo!)

Was hat er schon erreicht? Er hat eine andere Sensibilität erreicht. Ich hoffe, dass sich vieles ändern wird. Deshalb schulden wir Edward Snowden Dank. Es gibt einen sehr schönen Satz von Christa Wolf in ihrem Roman Kassandra. Dort heißt es:

Das alte Lied: … Und dass wir lieber den bestrafen, der die Tat benennt, als den, der sie begeht:

Genau das muss sich ändern.

(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Aufgrund der Veränderungen, die wir erlebt haben, schlage ich vor, Edward Snowden den Friedensnobelpreis zu verleihen. Er hat ihn verdient.

(Beifall bei der LINKEN sowie des Abg. Uwe Kekeritz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Zuruf von der LINKEN: Bravo!)

Ja, er hat ihn verdient.

(Zuruf von der CDU/CSU)

– Ob sie sich nach meinem Vorschlag richten, ist eine andere Frage. Aber vorschlagen darf ich es doch noch. Oder darf ich das auch nicht mehr?

Was wissen wir? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der US- und der britischen Botschaft haben direkt hier im Regierungsviertel abgehört. Warum haben Sie – die Bundesregierung, der Außenminister – nicht den Mut, jede einzelne dieser Personen zur Persona non grata zu erklären? Das sieht das Völkerrecht in einem solchen Falle vor. Dann müssten sie innerhalb einer bestimmten Frist Deutschland verlassen, und die US-Regierung und die britische Regierung wüssten: Wir dulden eine solche Vorgehensweise nicht. Das wäre doch wohl das Mindeste.

(Beifall bei der LINKEN)

Wir haben es also mit einem massenhaften Abhören der Bürgerinnen und Bürger – bis zum Handy der Kanzlerin -, aber auch der Unternehmen zu tun. Wir wissen, dass die britischen und amerikanischen Militärstützpunkte als Horchposten genutzt werden. Und wir wissen, dass es Industrie- und Wirtschaftsspionage mit Milliardenschäden für Unternehmen in unserem Land gibt. Nicht mal da werden Sie wach; nicht mal da unternehmen Sie wirklich etwas, um dies auszuschließen.

Die Briten und Amerikaner zapfen Internetkabel an Knotenpunkten an, zum millionenfachen Absaugen von Daten. Es ist schon gesagt worden: Google, Amazon, Facebook, Twitter und Microsoft geben auf Anfrage Daten an die Geheimdienste weiter. Und nun haben wir gehört, dass auch noch die Server dieser Kommunikationskonzerne angezapft worden seien, ohne dass die Konzerne es wussten. Es wird immer abstruser. Ich sage noch einmal: All diese Informationen verdanken wir Herrn Snowden. Er hat noch nie gelogen. Was er gesagt hat, hat sich immer als wahr herausgestellt.

(Thomas Stritzl (CDU/CSU): Sagt das Washington, oder was?)

Es gab immer eine Zusammenarbeit des BND mit britischen und amerikanischen Diensten. Der Datenaustausch war immer recht einseitig: Es ging mehr aus Deutschland dorthin als umgekehrt. Das war vor den Terroranschlägen vom 11. September so, und danach auch. Das hat sich im Kern gar nicht geändert. Der BND hat den britischen Geheimdienst mit modernster Spionagetechnologie beliefert.

Es gab schon einmal einen Fall von Wirtschaftsspionage: das Programm Echelon. Da gab es einen Untersuchungsausschuss der Europäischen Union. Er hat dann festgestellt, dass es keine Zweifel mehr an der Existenz eines globalen Kommunikationsabhörsystems geben kann, das von den USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Kanada betrieben wird, also wiederum von den „Five Eyes“; das hat der Untersuchungsausschuss 2001 festgestellt. Jetzt haben wir 2013, und es ist nichts geschehen.

Herr Bundesminister Friedrich, Sie waren ja in den USA. Dann kamen Sie wieder und sagten, Sie sind jetzt vollständig aufgeklärt; es ist alles in Ordnung. Ich muss Ihnen sagen: Sie haben sich einlullen lassen.

(Beifall bei der LINKEN, der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Oder haben die Ihnen erzählt, dass sie gerade noch dabei sind, die Kanzlerin abzuhören? Und dann stellt sich der Kanzleramtschef Pofalla hin und sagt: Das Thema ist erledigt; es ist alles erledigt. – Wann haben Sie sich denn jetzt mal bei der Bevölkerung entschuldigt und gesagt: „Wir sind getäuscht worden, wir haben uns geirrt“? Ich meine, Sie müssten sich doch wenigstens mal dafür entschuldigen.

(Beifall bei der LINKEN, der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Ich will auch noch etwas anderes sagen, das mir wichtig ist: Ich verstehe, dass die USA, Großbritannien und Frankreich 1949 und danach Deutschland ausspioniert haben. Es gab ein tiefes Misstrauen gegenüber unserem Land. Aber wir haben nicht mehr 1949, wir haben 2013. Inzwischen führen Sie – wenn auch gegen unseren Willen – gemeinsam Kriege wie in Afghanistan. Dann derartig ausspioniert zu werden, ist unverschämt und nicht hinnehmbar. Dagegen muss man etwas tun, dagegen muss man sich wehren.

(Beifall bei Abgeordneten der LINKEN)

Ich habe schon gesagt: Jetzt geht es um Aufklärung. Dazu brauchen wir Edward Snowden. Eine Befragung in Russland – ich bitte Sie! – ist doch indiskutabel. Stellen Sie sich mal vor: Ein Staatsanwalt oder Mitglieder des Untersuchungsausschusses befragen Snowden in Russland.

(Thomas Stritzl (CDU/CSU): Sie kennen die Lage da, ne?)

Dann macht er sich strafbar, indem er antwortet. Und dann sagen wir zu Putin: Kümmere dich um seine Sicherheit! – Na, sagen Sie mal, das ist doch wohl grotesk.

(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Ich weiß gar nicht, seit wann Ihr Sicherheitsverhältnis zu Putin so eng ist.

Die Bevölkerung hat einen Anspruch auf Aufklärung. Und Sie haben recht, Herr Bundesminister. Sie sagen: Wenn Bürgerinnen und Bürger und die Kanzlerin abgehört wurden, dann sind das Straftaten, dann muss ermittelt werden. – Aber wie wollen Sie das ohne Snowden ermitteln? Das geht ja überhaupt nur, wenn Sie den Zeugen Snowden hören. Deshalb müssen wir ihm die Sicherheit gewähren.

Ich sage es ganz klar: Deutschland ist erst dann souverän, wenn es Herrn Snowden anhört, ihn schützt, ihm Asyl gewährt und seinen sicheren Aufenthalt organisiert – dann ist Deutschland souverän, vorher nicht.

(Beifall bei der LINKEN – Zuruf von der LINKEN: Bravo! – Zuruf von der SPD: Wie?)

Wenn Sie „Wie?“ rufen, dann sage ich Ihnen: Wenn unsere Dienste nicht einmal das können, dann sollen sie dichtmachen. Das ist ja wohl das Mindeste, was wir gewährleisten können müssen.

(Beifall bei Abgeordneten der LINKEN)

Jetzt komme ich zu der Frage – sie ist auch interessant -, wie das alles überhaupt rechtlich läuft. Ich habe mich ein bisschen damit beschäftigt. Es gab die Pariser Verträge, die 1955 in Kraft getreten sind. Das hat Adenauer gemacht, um der Bevölkerung sagen zu können: Das Besatzungsstatut ist aufgehoben worden. – Das Problem war bloß, dass die Amis sagten, sie würden gerne ihre alten Rechte behalten. Deshalb sind Geheimverträge abgeschlossen worden. Ich hatte naiverweise erwartet, dass diese Verträge im Zuge der 2+4-Gespräche aufgehoben wurden. Sie wurden aber nicht aufgehoben, weil nämlich nur Abkommen mit allen vier Mächten aufgehoben wurden, nicht aber Abkommen mit drei Mächten, mit zwei Mächten oder mit einer Macht. Da war zwar alles, was mit den Russen und den anderen drei Mächten gemeinsam vereinbart war, heraus, aber der Rest blieb; und das geht nicht. Jetzt haben Sie erklärt: Im Sommer sind diese Verträge für unwirksam erklärt worden. – Wie eigentlich? Ich würde gerne einmal die Noten sehen. Was stand da eigentlich drin? Es gab auch neue Verwaltungsvereinbarungen. Sie sehen: Das ist alles ein Wirrwarr, der nicht mehr zu erklären ist. Vergessen Sie auch nicht das Aufenthaltsabkommen und das NATO-Truppenstatut. Auch hier haben sie Rechte, die fast an die Besatzungszeit erinnern. Ich kann nur sagen: Auch hier muss sich einiges ändern.

(Beifall bei der LINKEN   Dr. Günter Krings (CDU/CSU): War das im Warschauer Pakt?)

Ich möchte jetzt wissen: Welche Verträge sind nun aufgehoben, welche gelten noch, und was steht da drin? Ich finde, die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, das zu erfahren.

Ich möchte, dass eine weitere Frage beantwortet wird. In Wiesbaden wird gerade ein gigantisches Geheimdienstzentrum der NSA aufgebaut. Wer hat das eigentlich erlaubt? Von wem geht das aus? Was sollen die da betreiben? Auch hier hat die Bevölkerung doch einen Anspruch auf Informationen. Möglicherweise muss man den USA diesen Bau eben versagen.

(Beifall bei der LINKEN)

Es gibt noch etwas, was mich interessiert. Herr Bundesinnenminister, ich nenne Ihnen vier Varianten – advokatisch -, wenn es um die Frage geht: Was haben eigentlich unsere Dienste in Bezug auf die Rechtsverletzungen durch britische und amerikanische Dienste getrieben?

Die erste Möglichkeit ist: Sie haben sie dabei unterstützt. Dann haben sie gegen das Grundgesetz verstoßen, sich an Straftaten beteiligt, und das müsste sehr ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.

Die zweite Möglichkeit ist: Sie haben es nur gewusst, aber nicht unterstützt. Dann müssen sie aber die Bundesregierung informiert haben. Wenn die Bundesregierung informiert war, aber nichts erklärt hat, dann haben Sie das Grundgesetz verletzt, dann haben Sie Ihren Amtseid verletzt, und dann haben Sie großen Schaden angerichtet.

(Beifall bei Abgeordneten der LINKEN   Dr. Günter Krings (CDU/CSU): Abstrus!)

Wenn die Dienste es gewusst haben und die Bundesregierung nicht informiert haben   dritte Variante  , dann haben sie wiederum so eine schwere Pflichtverletzung begangen, dass wir schon wieder über ihre Zukunft diskutieren müssen.

Dann gibt es noch eine vierte Möglichkeit: Sie haben es gar nicht gewusst. Aber dann sind sie so was von unfähig, dass man sie auflösen kann. Darauf darf ich doch hinweisen!

(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Ich habe folgende Frage: Gibt es denn Spionageabwehr nur gegen den Osten, nicht gegen den Westen? Dürfen wir Milliardenschäden, zum Beispiel in der Wirtschaft, zulassen, bloß weil wir uns nicht trauen, gegenüber den USA eine Spionageabwehr zu organisieren? Auch das geht nicht.

Es gibt immer zwei Einwände, die auch Sie benutzt haben: Der eine Einwand betrifft die Wertegemeinschaft und der andere die Freundschaft mit den USA. Es gibt gemeinsame Werte zwischen den USA und Deutschland, aber es gibt auch Kriege wie in Vietnam, in Afghanistan oder im Irak. Es gab den Militärputsch in Chile mit der Ermordung von Allende. Es gibt das Gefangenenlager Guantánamo, wo täglich Menschenrechte verletzt werden. Es gibt den Krieg mit Drohnen.   Eine Wertegemeinschaft nutzt nichts, wenn man bei der Verletzung von Werten nicht deutliche Kritik übt, und genau das machen Sie nicht.

(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

Ich bin kein Antiamerikanist, überhaupt nicht. Ich bin gerne in den USA und spreche gerne dort mit den Menschen. Aber eines sage ich Ihnen: Freundschaft, wie Sie sie sich vorstellen, gibt es nicht. Mit Duckmäusertum und Hasenfüßigkeit

(Dr. Günter Krings (CDU/CSU): Oje, oje!)

erreicht man keine Freundschaft, sondern das Gegenteil.

(Beifall bei der LINKEN)

Nur dann, wenn wir gegenseitige Achtung und gegenseitigen Respekt herstellen, kann es eine wirkliche Freundschaft geben.

Dazu brauchen Sie als Bundesregierung Mumm. Sie müssen der US-Regierung sagen: Schluss, aus; wir hören Snowden und schützen ihn. – Dann erst sind wir wirklich souverän. Sie müssen fordern: Verhandelt mit uns auf Augenhöhe! – Dann kriegen wir auch eine Freundschaft mit den USA hin. Was Sie machen, ist Duckmäusertum. Das kenne ich seit Jahrzehnten, und ich bin es so was von leid.

(Beifall bei der LINKEN   Widerspruch bei der CDU/CSU)

  Ja, haben Sie endlich mal den Mumm! Genau so sind Sie hier auch. Ist doch nicht zu fassen!

(Bartholomäus Kalb (CDU/CSU): Das ist nicht gut für Ihr Herz und den Blutdruck!)

Zum Schluss sage ich Ihnen: Wenn Sie nichts machen – Herr Friedrich, Sie haben gesagt, Sie verhandeln mit denen -, wissen Sie, was Sie diesen fünf Ländern damit eigentlich sagen? Sie sagen ihnen damit: Macht ruhig weiter so, von uns habt ihr nicht den geringsten Nachteil zu erwarten! – Ich wiederhole: Das verletzt schwer den Eid, den Sie geleistet haben, nämlich Schaden von unserer Bevölkerung abzuwenden.

Ich möchte, dass Sie jetzt den Mumm haben, die Beziehung auf eine andere Grundlage zu stellen, auf die Grundlage der Gleichberechtigung. Das ist nicht zu viel und das ist nicht zu wenig verlangt. Die Weltmacht mit ihren Weltmachtallüren muss endlich begreifen, dass wir ein gleichberechtigter Partner sind und nicht jemand, mit dem man machen kann, was man will. Dazu brauchen Sie eine grundsätzlich andere Haltung, Frau Bundeskanzlerin und Herr Friedrich.

(Beifall bei der LINKEN)

Renée VAN HOOF-HAFERKAMP

Renée HAFERKAMP is a graduate from Brussels and Geneva University (Philosophie et Lettres). She  is a former director general of the European Commission, and has participated in all the important milestones of the European Union, from the period of Paul-Henri Spaak and Jean Monnet to Jacques Delors and José Manuel Durao Barroso. As an advisor to the European Commission, she organized panel discussions with professors and students on the developments of the European Union at Harvard, NYU, BU, Tufts, Princeton  and others. Several important figures are among the speakers including Bill Clinton, Valery Giscard d’Estaing, José Manuel Durao Barroso, Pascal Lamy, Mario Monti, Javier Solana, Jean-Claude Trichet, Catherine Ashton, Olli Rehn, Peter Sutherland and Herman Van Rompuy. At present, as senior advisor to the European Parliament, she works with Yale students to prepare their European Conference.

SCICtrain 3

This year was a very special year for the annual SCIC Universities Conference, as we were celebrating its 20th edition!  The title of the conference was

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The conference aimed to address the fact that both the worlds of interpreting and teaching are going through big changes, and that we therefore need to keep up with the (new, modern) times. Besides the big 20th birthday cake and celebrations, there were presentations from SCIC representatives as well as from trainers from around Europe and one from a colleague from DG INTE. The focus of these presentations was how we can best make use of blended learning to help students to become successful professional interpreters; one in particular focussed on how SCICtrain can be used as a teaching tool to supplement our traditional on-site assistance.

SCICtrain was launched in 2014 as a virtual video library to provide students and others interested in a career in interpreting with practical examples of conference interpreting. We wanted to give a clear and simple explanation of the full extent of the intellectual process at work when interpreting, without concealing the complexity and demanding requirements of the job. SCICtrain is part of our SCICcloud Project – a virtual store of information on our Virtual Classes and other e-learning material, such as the Speech Repository and Podcasts. We see it as an important element in our reflections on future e-learning projects, as currently being discussed by our e-learning think tank, and as announced at the conference.

Thanks to the expertise of our ACI colleague, Lourdes de Rioja, we are now able to unveil the 3rd edition of SCICtrain. A further 35 video clips have been added, bringing the total number up to over 100 (116 to be exact). A lot of time, effort and resources have gone into making this impressive library which includes a whole range of different kinds of clips: for example ‘talking-heads’ on what interpreting is all about, or on the importance of being able to prioritize information or manage stress; interviews about what it is really like to freelance for SCIC; mock tests to show students what to expect and of course demonstrations of professional-level consecutive and simultaneous interpretation.

New languages have been added (there are demonstrations of English into Portuguese in both modes and English into Dutch in both modes), as well as further videos about interpreting into a B- language. The structure of the library has also changed slightly, so you will now find the following categories:

– About SCICtrain and SCIC (6 videos)

– What is interpretation? (6 videos)

– Learning to interpret (12 videos)

– Consecutive interpretation (5 ‘theory-based’ videos and 27 ‘demonstration’ videos)

– Simultaneous interpretation (3 ‘theory-based’ videos and 27 ‘demonstration’ videos)

– Retour/B-language (5 ‘theory-based’ videos and 12 ‘demonstration’ videos)

– Tests (4 videos)

– Working as an interpreter (8 videos)

We hope that with the new videos and the new structure, SCICtrain will be even more useful for both trainers and students.

Many thanks to all the SCIC interpreters who have been involved with the project, and to Lourdes de Rioja.

Great iOS 9 features for interpreters (and translators)

In late 2015, Apple have released a new version of their operating system for iPhones and iPads: iOS 9. Why should you care? You’ll find out in this video.
iOS 9 works on all existing iPads – except for the very first one, which, alas, does not have enough power to run it. Now let’s take a closer look.
At first sight, not much is different: There is a new font, called San Francisco, which is very readable and good-looking.
The search function has changed quite a bit, though. You can not only pull down from the top of the home screen, you can also swipe over to go to the search pane.
Siri, the voice assistant in your iPhone or iPad has become much smarter. Here in the search, Siri will show you frequently used contacts, apps that you may want to use, nearby coffee places and other locations and the latest news, too. The cool thing is that you can now also search within more apps than just Mail, Contacts or Calendar: You can search for your meeting documents in Readdle Documents or all of your notes in Evernote and then quickly jump to those from the search results.
Oh, and speaking of search: The iPad settings app is now searchable! Want to, say,  quickly turn the multitasking gestures off when using a handwriting app? No problem, just go into settings, search for it and – voilà – there it is!
The app switcher has gotten a facelift. You already know you can bring it up by double-clicking the home button or by swiping up with four fingers. All your recent apps are shown as cards and you can navigate them easily.
Here is one of my favourite features: the keyboard cursor. Entering text is quite easy with the big iPad keyboard. But what if you need to go back a few characters, words or even navigate between lines and paragraphs? The engineers from Cupertino have found a nifty way: put two fingers on the keyboard and move them around. It’s as easy as that. Two fingers on the screen, and the cursor shows up. You can even use this method to select text quickly: Again, two fingers on the screen, but this time, hold them right there for a moment, until the text selection tool shows up.
Of course, there are many more new things in iOS 9: For example, the battery should last longer and using an external keyboard has become more comfortable and functional. But Lourdes and I can only show you so much. And what we do want to show you, are some new features and functionalities that we as interpreters will appreciate particularly.
Remember how I mentioned the smarter Siri assistant earlier? Well, Siri now also helps out with unit conversion, such as currencies or units of measurement. If this doesn’t help you impress your boothmates next time the speaker talks of miles, yards or ounces, I don’t know what will.
Next up: files. All those files! Meeting documents, presentations, invoices, the list goes on. Well, the iPad now finally has a file manager that helps you organise and retrieve all that stuff. It’s called the iCloud Drive app. You might have to enable it first in the iCloud settings (remember, you can now search in settings). That’s nice in and of itself, but that also means that you can finally save attachments directly from the Mail app to your iPad (even to Dropbox or Google Drive, if you have those apps installed). Inversely, it has also become easier to send attachments via email.
Last but not least, the Safari web browser on the iPad finally lets you upload more than just photos and videos to a website.
What else is new? The Notes app. Yes, the Notes app. It may not look like much, but once you start using it, you’ll come to appreciate its functionality. Because Notes gives you lots of options to capture stuff: there’s text, of course, with the most used formatting options. You can make lists and checklists, too, you can add photos, videos and even file attachments – no matter if it’s PDF, Word, Excel, PowerPoint or whatever else. On top of this, Notes can be used as a little digital scratch pad. Just pick the pen, the sharpie or the pencil and a color and start scribbling. Need a ruler? An eraser? Want to start from scratch? No problem. It’s the perfect tool for those little notes in the booth, either for you or your booth mate.
When you’re done, organize your notes in folders and keep them either offline, just on your iPad, or in sync across several devices and the web with iCloud sync.
Probably the best part of the Notes app is its extension. Extensions are those little buttons popping up everywhere that let you do things with your stuff. In the case of the Notes app, this means that whenever you see the share button, chances are you can take what you’re just looking at and store it in a note for later: An interesting paragraph from a web article. A Wikipedia definitian. A PDF white paper. A tweet. Share it and store it as a note (or append it to an existing note). A great way to collect information when preparing for a meeting.
If you’d rather keep your information as PDF documents in a central place, there’s an extension for you, too: “Save PDF to iBooks”, which does exactly what is says on the tin.
And if you’re more into handwriting on the iPad, you’ll be glad to hear that Apple have worked a lot on the technology that draws lines when you move your finger or stylus on the screen, so expect improvements there, too.
Finally, here’s THE big feature of iOS 9 on the iPad: multitasking. Yes, finally we can have two windows open side by side.
Caveat: It has to be two different applications, you cannot have two documents side by side from the same app, say, GoodReader. Maybe some day in the future…
For now, it depends on which iPad you have to which extent you can use multitasking. On older models, you can use SlideOver with a primary app to the left and a secondary app to the right. Works very well when you want to reference something quickly, check incoming email or look something up in a dictionary app without having to leave, say, your document or your glossary.
When you want to watch an educational video and take notes at the same time, use the video overlay feature. You may know this from your television as picture-in-picture. Very simple, and very useful.
Now, should you have an iPad Air 2 or plan to buy the iPad Pro, then you’ll be able to run two full applications side by side.
So, there you have it. Lots of goodies for iPad users in this latest version of iOS. You can read more about them online. Why not check if your device is eligible and give iOS 9 a try?

Let me know how it goes – on tabletinterpreter.eu or on Twitter.

My handle is @TabTerp.

Alexander DRECHSEL is staff intepreter at DG INTERPRETATION, EUROPEAN COMMISSION.

PREMIO NACIONAL DE TRADUCCIÓN 2014

Antón Vialle, un dos tradutores do ‘Ulises’

[Entrevista publicada en REAL ACADEMIA GALEGA]

No seu ditame, o xurado do Premio salientou a dificultade da tradución dunha obra que emprega “unha ampla combinación de rexistros, xogos de palabras ou alteracións presentes no orixinal”. O resto do equipo de tradutores desta obra, publicada por Galaxia no 2013, estaba composto por Eva Almazán, María Alonso Seisdedos e Xavier Queipo.

Podería describirnos como foi o proceso de tradución do Ulysses?

Todo comezou cando Victor Freixanes, co gallo dunha visita a Bruxelas a finais de 2013, falou con Xavier Queipo da posibilidade de traducir o Ulises ao galego e así rematar o labor que Otero Pedrayo principiara apenas. Sendo que el non se vía con folgos para enfrontarse só con tamaña tarefa, preguntoume se estaba interesado en participar e daquela entrei eu no xogo. Despois Galaxia decidiu recorrer a unha terceira persoa, Eva Almazán, cunha sobrada reputación como tradutora profesional. Cando Eva Almazán tivo de deixar o proxecto en 2011, Galaxia seleccionou a María Seisdedos, que malia as dificultades lóxicas de entrar nun proxecto xa avanzado e que ficara parado dende había cinco anos por culpa de varios atrancos financeiros e dun conflito cos dereitos de publicación, soubo de contado inserirse nel.

Por tanto traballamos en dous equipos de tres persoas. Xavier Queipo e máis eu fomos os autores das primeiras versións, que despois enviamos a Eva e a María a fin de que as fosen puíndo, reescribindo e mesmo revirando. A excepción foi o episodio trece, onde trocamos os papeis de tradutor e revisor. A partir desa primeira versión, cada un de nós releu o texto moitas veces logo de innumerábeis viaxes de ida e volta entre Galiza e Bruxelas, en cada unha delas cargado con dúbidas, comentarios e correccións. Curiosamente o único que viaxou foi o texto dunha tradución que ía agromando aos poucos, porque os equipos de tradutores nunca chegaron a xuntarse fisicamente durante o proceso.

O fluxo de información acelerouse enormemente na fase final para cumprir uns prazos que ben se poden chamar draconianos pola vasteza do traballo e a necesidade de non descoidar as obrigas profesionais. A tradución, logo de ter estado en punto morto durante cinco anos, entrou nun ritmo acelerado, pois había que entregala antes de outubro de 2013 por mor das subvencións prometidas por institucións galegas e irlandesas para publicacións feitas nese ano. Tanta présa provocou que ao remate do labor o noso estado de ánimo fose de abraiante indiferenza máis ca de satisfacción.

Visto como discorreu o proceso da tradución, non se pode dicir que houbese un coordinador ou un líder do equipo, e aínda menos que leve a marca persoal de ninguén. Cada unha das 265.000 palabras do texto orixinal, algunhas delas inventadas por Joyce, pasaron por todas as mans nalgún momento do proceso. Todo o que a tradución teña de mao ou de bo será o resultado dunha obra colectiva.

O xurado do premio salientou no seu ditame a dificultade de traducir unha obra como esta, que estratexia seguiron para superala?

A chave foi o traballo en equipo. Ende ben todo o equipo compartía a mesma filosofía. A nosa interpretación da tradución do Ulises non se podía limitar a unha transposición de palabras, frases ou ideas. A nosa intención foi crear un Ulises que fluíse manseliño e que asemade recrease o contido e os efectos formais do orixinal, de xeito que puxese ao lector da versión galega nunha situación semellante á que se atoparía un lector da versión en inglés. Iso explica a ausencia de notas do tradutor ou de explicacións, visto que a versión orixinal tampouco as incluía.
O Ulises ten sona de ser un texto moi difícil de traducir por ser unha novela na que practicamente cada episodio está escrito cunha técnica narrativa distinta, con frecuentes cambios de estilo, de ritmo e de nivel de lingua, mesmo a segundo de quen sexa o personaxe principal do episodio. Traducilo implica, entre outras habelencias, ter enxeño para atopar equivalentes aos numerosos e recorrentes equívocos e xogos de palabras, sensibilidade poética para as cantigas e os poemas, ouvido musical para recrear o son dos lugares nos que se desenvolve a acción e que Joyce reproduce con recursos verbais, retranca para reflectir o sutil ton irónico que percorre o texto, memoria para identificar as réplicas e referencias que se repiten noutros contextos ao longo do Ulises, intuición lingüística para aprehender o senso do que se di ou non se di, sen esquecer os vastos coñecementos filolóxicos, enciclopédicos, técnicos, bíblicos, vulgares e populares que esixe tal tradución. Un conxunto de capacidades e talentos do que ningún de nós dispuña individualmente ao nivel que precisa a tradución do Ulises. Así pois, atribúolle que a nosa tradución fose merecedora do Premio nacional, fundamentalmente a que traballamos nela un colectivo de persoas que foi quen de reunir por xunto as competencias e a variedade de aptitudes necesaria para acabar ben este proxecto.

Malia estes atrancos e complicacións, non se debe esquecer que por máis experimental que sexa a lingua de Joyce, a maior parte do seu texto está escrito nun inglés perfectamente normal. Querer ser excesivamente literal podía producir a impresión contraria. Por iso a nosa regra de ouro foi a de escribir nun galego o máis idiomático posíbel cando o orixinal non esixía o contrario.

O Ulises tamén é unha novela divertida e irónica. Particularmente o episodio do funeral onde o personaxe principal, Leopold (Poldy) Bloom, fai unha interpretación moi persoal da liturxia da misa por serlle descoñecida a causa da súa orixe xudía. Por tanto espero que a nosa tradución faga, como mínimo, sorrir os lectores cunha retranca que disque ten moito en común coa galega.

O episodio catorce, no que Joyce recrea ou parodia fragmentos da literatura inglesa, dende o anglosaxón medieval deica o barallete contemporáneo, obrigounos a facer unha escolla peculiar ao non atopar outra solución que nos satisfixese plenamente. Para a tradución non nos podiamos inspirar en textos galegos da mesma época porque a evolución das dúas literaturas foi tan dispar, que os autores galegos deses tempos teñen máis cousas que os separan dos seus contemporáneos ingleses das que teñen en común. Iso obrigounos a buscar outra estratexia que consistiu en introducir no texto determinadas palabras e expresións orientadoras a fin de situar o lector no período histórico no que nos atopamos en cada fragmento. Esperamos ter acertado dalgunha maneira coa nosa escolla.

O Ulises é considerado un dos monumentos literarios do século XX, se este argumento non abondase por si mesmo para aconsellar a súa lectura, como incitaría vostede a un lector galego de hoxe a facelo?

Unha definición de “clásico da literatura” que fixo alguén con algunha retranca, di que é aquela obra que ninguén leu mais que todos desexaríamos ter lido. E que é citada arreo, engado eu para completar a chanza. Supoño que de poucos libros se pode afirmar máis a exactitude desta afirmación ca do Ulises.

A lectura dos clásicos porén é sempre recomendábel. Tratan cuestións eternas e universais. Os seus personaxes representan os mecanismos internos que se agochan en cada un de nós, e son figuras que viven eternamente, pois se reencarnan de xeración en xeración. Os clásicos confirman por unha banda o que xa sabíamos, mais tamén nunca terminan de dicir todo o que queren dicir, de xeito que cada lectura vén sendo un descubrimento de cousas nas que nunca reparáramos na vez anterior.

O Ulises encaixa perfectamente nesta definición. Mais cómpre desfacerse do prexuízo de que é un texto para estudosos na materia e convén non deixarse abafar polos miles de páxinas que se escribiron sobre el. Á fin e ao cabo non se trata dun texto arcano imposíbel de entender nunha primeira lectura. Non fai falta ser especialista para valorar o virtuosismo de Joyce, cando fai coa lingua o que lle peta, dende facerlle cantar opereta deica rinchar tal que os eixos dun carro. Nas súas páxinas ensaríllase o máis sublime (debates políticos, discusións literarias e reflexións filosóficas) co máis rapeño (diálogos aparentemente intranscendentes, actos sexuais ou escenas escatolóxicas). Xa din conta de que é unha novela escrita na súa maior parte nunha linguaxe normal e que narra de xeito divertido un día na vida de Dublín a través da singradura pola cidade de dous personaxes, Leopold Bloom e de Stephen Dedalus.

Ben se pode gozar dunha primeira lectura do Ulises, e aínda máis dunha segunda ou terceira. Eu só lle recomendo ao lector principiante que non se atrapalle cos atrancos que atope polo camiño e que vaia adiante coa lectura, como moito coa axuda dun plano de Dublín e dunha Guiness, porque de certo que os seus esforzos se han ver recompensados.

Ora ben, non se pode negar que se trata dunha novela con varios niveis de lectura, na que se pode afondar máis ou menos, segundo as posibilidades e os intereses do lector. Coma a calquera outra gran obra da literatura universal, pódeselle ir engadindo coberturas interpretativas e referenciais para que a novela vaia revelando as súas mensaxes codificadas. Sexa como for, ler o Ulises pode acordar no lector desexoso de saber máis, a curiosidade por profundar na historia de Irlanda, no mitoloxía ou na existencia real ou ficticia de Shakespeare, por citar algúns dos temas que se tocan no Ulises.

Cada ano o dezaseis de xuño, día no que acontecen os feitos que relatan no Ulises, moitos peregrinos literarios se achegan ás rúas de Dublín co fin festexar o chamado “Bloomsday”. Nesta celebración percorren os lugares que aparecen na novela disfrazados como os seus personaxes e len en voz alta fragmentos enteiros do Ulises. Unha honra das que poucas novelas se poden gabar. Algún motivo haberá, digo eu.

Por último, que importancia ten, ao seu parecer, a tradución do Ulises para a nosa cultura?

Todo sistémica lingüístico depende das traducións dende e para outras linguas para abrirse ao mundo e comunicar con outras culturas, particularmente importante na era da globalización. O sistema galego non é ningunha excepción. Unha parte dese proceso é a tradución dos clásicos da literatura universal á nosa lingua. Por conseguinte sempre é unha boa noticia para o sistema cultural galego que se poida riscar unha obra máis desa lista ficticia de clásicos pendentes de tradución.

No caso do Ulises existía aínda por riba unha débeda histórica coa Xeración Nós dende había oitenta anos. Os galegos moito rumbamos, feito discutíbel, de que o galego fose a primeira lingua peninsular á que se traduciu unha parte do Ulises, amosando dese xeito a afouteza, a modernidade e o carácter visionario dos membros desa xeración, feito indiscutíbel. O único que faltaba neste conto era a tradución do noventa e cinco por cento restante da novela. Finalmente fica saldada esta débeda histórica con esta contribución ao espallamento, á normalización e á dignidade da nosa lingua, un propósito que sen dúbida colleu pulo con este Premio nacional á obra mellor traducida en 2013.

Xema Sainz es intérprete funcionario de la DG INTERPRETACIÓN, SCIC, Comisión Europea.

Claude DURAND, a life dedicated to interpreting

If I remember well in which mood I was in June 1974 after I passed my final exam at ESIT in Paris, I felt a sigh of relief at the thought that I had finally reached the end of a very demanding training path, but in the back of my head I feared that this decisive step would only mark the beginning of a new challenge; in a word, I was wondering whether embarking on a conference interpreter’s career would enable me to grow and make my dreams come true.

Now that I am soon to retire as a manager from the largest interpreting service of the world, I look back on all these years with a deep sense of satisfaction and thankfulness towards this profession and all the wonderful people who have accompanied me along this exciting journey, starting with my first mentors such as the late and regretted Danica Seleskovitch.

As a young student I had often been fascinated by the discrete but pivotal role which interpreters would play in facilitating intercultural communication between statesmen, business managers, scientist or simple citizens. They would apply their language knowledge and skills to the discussion of all sorts of burning topics and at the same time contribute to giving a positive turn to “globalisation”- though this concept hardly existed in the 70s. As a graduate, I was eager to join this strange family of language mediators who followed the never-ending movement of the modern world and learned new things every day with each new professional experience.

I was given the opportunity to embark on this trail when I was recruited in 1977 as a permanent staff interpreter by the European Commission in Brussels. There could not have been a better place for me to witness how efficiently a genuine form of international cooperation can create a virtuous circle between states or people and how strongly the accelerating pace of change pushes us professionals to constantly try to adjust to new situations and challenges.

I was also very lucky because I was permitted or even encouraged to diversify my tasks and activities while working as an interpreter. Very soon I became involved in training new recruits for the European Commission at a time when an intense in-house scheme allowed us to transform rigorously selected graduates into skilful interpreters within a period of six months under the supervision of experienced professionals. Drawing lessons from a regular face-to-face with young trainees, I developed an interest in defining, structuring and fine-tuning training methods for would-be interpreters and I realised on the way that there was nothing more rewarding in life than passing on knowledge and know-how to the next generation.

I left the booth in 2004, after 30 years as a practising interpreter and started a manager’s career but in all my successive tasks and responsibilities I always maintained a close link with the interpreting profession which gave me so much pleasure and opportunities. With the help of other talented professionals, I inter alia contributed to creating new e-learning tools such as SCICtrain – a fascinating adventure which I shared with Lourdes de Rioja and a group of dedicated DG SCIC trainers – and to assisting interested students in better understanding the process and techniques of interpretation.

Today just as 40 years ago, becoming a good conference interpreter remains a demanding challenge. This profession requires excellent language skills, a rich general knowledge – Wikipedia will not save you when you are struggling with a rapid and sophisticated speech to be interpreted in simultaneous mode! -, a taste and talent for communication and exchange in all spheres of society, a lot of hard work…and a real passion for it! This passion has inspired me during my whole career in European institutions and I sincerely hope that it will be as present and vivid in the next generation.

Claude DURAND, DG SCIC, European Commission.

29 May 2015